Griese: „Kombinierte Ausbildung ist neuer Baustein zur Nachwuchsgewinnung bei Landesforsten“

Berufspraktische Ausbildung für jährlich zehn Studierende / Kooperation mit der Hochschule für Forstwirtschaft in Rottenburg.

Ab diesem Wintersemester bietet Landesforsten Rheinland-Pfalz Ausbildungsverträge für eine kombinierte Ausbildung in der Forstwirtschaft an. Der neue Ausbildungszweig kombiniert ein forstliches Hochschulstudium mit betriebsinterner Anwärterausbildung. „Diese kombinierte Ausbildung ist ein Baustein zur Nachwuchsgewinnung bei Landesforsten. Altersbedingt gehen in den nächsten Jahren viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Ruhestand. Dazu kommt ein aufgrund des Klimawandels zunehmendes Aufgabenspektrum. Das stellt den Landesbetrieb vor Herausforderungen. Mit der kombinierten Ausbildung können wir qualifiziertes Personal gewinnen“, sagte Umweltstaatsekretär Thomas Griese. Er hat kürzlich gemeinsam mit der Hochschule für Forstwirtschaft in Rottenburg (HFR) eine Kooperationsvereinbarung unterschrieben, die die Grundlage für die kombinierte Ausbildung bildet. „Es freut mich sehr, dass wir durch die Kooperation eine Zusammenarbeit besiegeln konnten, von der neben Landesforsten und der Hochschule vor allem die Studierenden profitieren“, so Griese weiter. Sie wird künftig jährlich zehn Studierenden des dritten Semesters angeboten.

Die kombinierte Ausbildung sieht neben dem regulären Studium der Forstwirtschaft an der HFR berufspraktische Ausbildungsabschnitte bei Landesforsten vor und soll junge motivierte Menschen bereits während ihres Studiums für die Arbeit bei Landesforsten begeistern. Hierdurch ergibt sich ein weiterer Vorteil: Den angehenden Försterinnen und Förstern können bereits während des Studiums landesspezifische Qualifikationen vermittelt werden.

Die Hochschule für Forstwirtschaft ist für den besonderen Praxisbezug ihrer forstlichen Studiengänge bekannt. „Wir freuen uns, dieses besondere Qualitätsmerkmal durch das kombinierte Studium wirkungsvoll ergänzen und unterstützen zu können. Dabei bleibt die akademische Souveränität der Hochschule in vollem Umfang und Breite erhalten und gleichzeitig wird interessierten Studierenden eine klare berufliche Perspektive aufgezeigt“, so Prof. Rainer Wagelaar, Studiengangleiter im Bachelorstudiengang Forstwirtschaft an der HFR.

Auf Basis dieser Kooperation wird Landesforsten Rheinland-Pfalz mit den ausgewählten Bewerberinnen und Bewerbern ein entsprechendes Ausbildungsverhältnis eingehen. Nach erfolgreichem Abschluss wird ein unbefristetes Arbeitsverhältnis im rheinland-pfälzischen Landesdienst angestrebt. Landesforsten Rheinland-Pfalz berät und betreut mit rund 1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den Großteil des rheinland-pfälzischen Staats- und Kommunalwaldes sowie Teile des Privatwaldes.