Höfken: „Umwelt- und Klimaschutz bedeuten solidarisches Verhalten für künftige Generationen“

Anlässlich des Weltwassertages hat die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken zwei Botschaften: Einen Dank an all jene, die stets für sauberes Trinkwasser sorgen und einen Appell an die Bundesregierung, den Erhalt unserer Lebensgrundlagen als dringende und solidarische Aufgabe zu betrachten.

Wasser ist unsere wichtigste Ressource und Lebensgrundlage für alle Lebewesen auf der Erde. Daran erinnert jährlich der Weltwassertag am 22. März. „Jede und jeder von uns braucht Wasser zum Leben und wir alle brauchen gesunde Nahrungsmittel. Beides verbindet der ökologische Landbau und die gewässerschonende, regionale Landwirtschaft. Deshalb setze ich mich dafür ein, dass dies gefördert wird“, sagt die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken. Sie appelliert an die Bundesregierung, ihr Ziel von 20 Prozent Ökolandbau bis 2030 nicht aus den Augen zu verlieren und auch bei Beschlüssen zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) Wasser- und Nitrat-Regelungen im Blick zu haben. „Der Ökolandbau schützt im besonderen Maße das Trinkwasser, da hier auf chemisch-synthetische Pestizide und Kunstdünger verzichtet wird. Auch die Tierhaltung ist an die Fläche gebunden. Das schützt den Boden und damit auch das Grund- und Oberflächenwasser vor Nitratbelastungen“, so Höfken. „Ist Wasser zu stark belastet, wird es sehr teuer dieses aufzubereiten. Die Zeche zahlen dann nicht nur die Verursacher, sondern die ganze Gesellschaft.“

Die Umweltministerin appelliert an die Bundesregierung, dass auch während der Corona-Krise andere zukunftsgerichtete Maßnahmen nicht ins Abseits geraten. „Denn auch in Sachen Umwelt- und Klimaschutz gilt, dass jede und jeder Einzelne seinen Beitrag leisten kann und wir uns solidarisch verhalten müssen, um unsere Lebensgrundlagen auch für künftige Generationen zu bewahren“, sagt Höfken. Dazu gehöre ganz besonders der Schutz unseres Trinkwassers. Zu diesem leiste der Ökolandbau einen enormen Beitrag.

Die Umweltministerin bedankt sich außerdem bei all jenen, die nicht nur jetzt dafür sorgen, dass sauberes Wasser bei den Menschen ankommt und unter anderem Menschen in Wasserwerken und Kläranlagen dafür sorgen, dass kein verunreinigtes Wasser aus dem Hahn fließt. „Allen, die Wasser nicht unnötig verschmutzen und allen, die dafür sorgen, dass sauberes Wasser aus unserem Hahn kommt danke ich für ihre wertvolle Arbeit.“