Höfken: „Vorfahrt für Klimaschutz auf allen Ebenen!“

„Die Folgen der Klimaerhitzung treffen besonders die Kommunen, etwa durch die enormen Waldschäden der anhaltenden Heißzeiten“, eröffnete Energieministerin Ulrike Höfken die Fachtagung „Energiewende und Klimaschutz in Kommunen" an der Technischen Hochschule Bingen.

Dabei seien die Kommunen Schlüsselakteure beim Klimaschutz und der Energiewende. Ohne deren Engagement und entschiedenes Handeln für den Klimaschutz könne weder die Energiewende noch die notwendige Anpassung an den Klimawandel gelingen. Viele erfolgreiche Projekte, die bundesweit ausgezeichnet wurden, zeigten das langjährige, gemeinsame Wirken in Rheinland-Pfalz, führte sie weiter aus. „Austausch und die Vernetzung untereinander sind Grundvorrausetzung für einen zukünftigen Erfolg - dazu ist diese Fachtagung bestens geeignet“ dankte Höfken den Veranstaltern.

Höken weiter: „Grundlage für den Klimaschutz in Kommunen ist vorwiegend Energiemanagement und hohe Energieeffizienz. Allein durch die systematische Erfassung der Energieverbräuche und nicht- und geringinvestive Maßnahmen können 10 bis 15 Prozent des Endenergieverbrauchs und deren Kosten eingespart und somit zukunftsfähige Energieeffizienz-Kommunen gestaltet werden.“

„Wir bieten den Kommunen weiterhin unsere Unterstützung und Förderung an, etwa bei der Umrüstung auf LED in der Straßenbeleuchtung. Nur gemeinsam können wir für Bürgerinnen und Bürger, Wirtschaft und Umwelt erfolgreich die Treibhausgase absenken, die Folgeschäden mildern und eine positive Entwicklung unserer Regionen voranbringen“, versicherte die Energieministerin.

„Der Klimawandel ist eine zentrale Herausforderung unserer Zeit, der wir auf allen Ebenen Vorfahrt gewähren müssen. Lassen Sie uns alle gemeinsam die Vision eines klimaneutralen Rheinland-Pfalz verwirklichen“, forderte Höfken abschließend alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung auf.

Die Fachtagung fand in Kooperation mit der Energieagentur Rheinland-Pfalz und der Transferstelle Bingen statt