Spiegel begrüßt geplante Öffnung von Zoos und Wildparks in Rheinland-Pfalz

Bevölkerung kann Außenbereiche unter Einhaltung von Hygieneregeln voraussichtlich ab 1. März besuchen.

Die Landesregierung beabsichtigt mit der neuen 16. Corona-Bekämpfungs-Verordnung die Öffnung von Zoos und Wildparks in Rheinland-Pfalz ab dem 1. März. Das Kabinett hat die Verordnung heute vorberaten und möchte diese am Freitag beschließen. Aufgrund fehlender Einnahmen waren Zoos und Wildparke stark in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht. „Hier konnte mein Ministerium mit der Corona-Futterhilfe schnelle und unbürokratische Unterstützung für Futter, Medikamente und Tierarztkosten leisten. Rund 228.000 Euro der für Zoos, aber auch Tierheime und vergleichbare Einrichtungen zur Verfügung stehenden eine Million Euro haben wir bereits bewilligt“, erklärte Staatsministerin Anne Spiegel anlässlich des heutigen Kabinettsbeschlusses. „Die einzig wirksame Maßnahme, diese Einrichtungen langfristig in ihrer wirtschaftlichen Existenz zu sichern, ist jedoch der laufende Betrieb mit Besucherinnen und Besuchern. Deshalb begrüße ich ihre Öffnung unter Einhaltung der Hygieneregeln sehr. Diese bedeutet auch eine erhebliche Entlastung für Familien mit Kindern“, so Spiegel weiter.

Für den Publikumsverkehr werden die Außenbereiche von zoologischen Gärten, Tierparks, botanischen Gärten und ähnlichen Einrichtungen geöffnet. Dabei gelten Abstandsgebot und Maskenpflicht sowie eine Vorausbuchungspflicht. Außerdem ist die Anzahl der zeitgleich anwesenden Besucherinnen und Besucher auf maximal 25 Prozent der regulären Kapazität zu begrenzen. Die Innenbereiche bleiben bis auf weiteres geschlossen. „Das aktuell schöne Wetter und die freundlichen Sonnenstrahlen laden zum Gang nach Draußen ein. Die Öffnung der Zoos und Wildtierparke bietet eine Freizeitmöglichkeit an der frischen Luft. Aufgrund der immer noch mehr als angespannten Infektionssituation bitte ich jedoch die Besucherinnen und Besucher darum, stets Vorsicht zu wahren und die geltenden Corona-Regelungen einzuhalten“, betonte die Staatsministerin abschließend.