Griese: „Zukunftsfähige Wasserversorgung und aktiver Einsatz für Energiewende zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger“

„Eine gesicherte und zukunftsfähige Wasserversorgung lässt sich nur erreichen, wenn die Aufgabe dauerhaft und nachhaltig wahrgenommen wird. Hierzu gehören leistungsfähige Anlagen, die dem Stand der Technik entsprechen, aber auch der Betrieb der Einrichtungen durch kompetentes und engagiertes Personal“, sagte Umweltstaatssekretär Thomas Griese heute in Waldrach bei der Übergabe zweier Förderbescheide an die Verbandsgemeinde Ruwer über insgesamt rund eine Million Euro.

Mit dem ersten Bescheid über 939.200 unterstützt das Land die Verbandsgemeinde bei der Ertüchtigung des Hochbehälters Ruwers und bei der Erneuerung der Trans-portleitung im Bereich Eitelsbach sowie der Steig- und Fallleitung von der Pumpstation Kasel zum Hochbehälter Mertesdorf. Mit diesen Baumaßnahmen soll die Wasserversorgung für die nächsten Jahre sichergestellt werden.

Griese wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass das Land 2017 die kommunalen Maßnahmenträger allein bei der Wasserversorgung mit rund 23 Millionen Euro unterstütze. „Dies ist nur möglich, weil wir mit dem dafür eingeführten Wassercent eine solide finanzielle Grundlage geschaffen haben. Die gesetzlich verankerte Zweckbindung sichert den zielgerichteten Einsatz der Einnahmen im Bereich der Wasserversorgung und des Gewässerschutzes ab.“

Weiter überreichte Griese in Waldrach einen Förderbescheid über 91.000 Euro für die Optimierung der Kläranlage Ruwertal und den Bau eines Blockheizkraftwerks zur Verbesserung der Gasnutzung für die Strom- und Wärmeproduktion.
 „Mit diesem Projekt haben sie als Verantwortliche nicht nur die Versorgung mit Trinkwasser im Blick, sondern sie gestalten auch aktiv die Energiewende durch Maßnahmen im Bereich der Abwasserbeseitigung mit“, betonte der Staatssekretär. Da die Verbesserung der Energieeffizienz ein Schwerpunkt der Landespolitik und Bestandteil des Klimaschutzkonzeptes sei, unterstütze die Verbandsgemeinde mit dieser Maßnahme auch die klimapolitischen Ziele in Rheinland-Pfalz.

Weiter hob Griese hervor, dass die gestiegene Biogasproduktion auf den Kläranlagen neue Optimierungsmöglichkeiten ermögliche, da sich das Biogas aus den Faultürmen leicht und kostengünstig speichern ließe.
„Die Blockheizkraftwerke können nach der Speicherung des Gases dann angeschaltet werden, wenn keine Windkraft oder Sonnenenergie zu Verfügung stehen. Dadurch kann bedarfsabhängig auch Regelenergie zur Verfügung gestellt werden. Mit unseren Förderrichtlinien Wasserwirtschaft setzen wir finanzielle Anreize, damit möglichst viele Kommunen sich auf den von Ihnen bereits eingeschlagenen Weg begeben. Dies kommt dem Klima, aber auch den Bürgerinnen und Bürgern im Hinblick auf die Abwasserentgelte zu Gute“, so Thomas Griese abschließend.