Höfken: „Verbandsgemeinde Puderbach spart mit neuen LED-Straßenlampen Geld und Energie“

Umweltministerium fördert Umstellung auf neue energiesparende Straßenbebeuchtung in Döttesfeld und Niederhofen mit rund 156.000 Euro

Für die Umstellung der Straßenlampen in den Ortsgemeinden Döttesfeld und Niederhofen auf effiziente LED-Leuchten hat das rheinland-pfälzische Umwelt- und Energieministerium der Verbandsgemeinde Puderbach insgesamt rund 156.000 Euro zur Verfügung gestellt. „Von den Maßnahmen zur Energiewende, der Energieeinsparung, den Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz profitiert die rheinland-pfälzische Wirtschaft schon heute. Mit der Modernisierung ihrer Straßenbeleuchtung können die Gemeinden beispielsweise ihre Stromkosten erheblich senken und bis zu 70 Prozent ihrer CO2-Emissionen einsparen“, erklärte Umwelt- und Energieministerin Ulrike Höfken. 

Ausgetauscht werden in Döttesfeld auf 6,2 Straßenkilometern 138 Quecksilberdampf-Leuchten mit einer Lampenleistung von jeweils 57-283 Watt. Bei den neu installierten Leuchten handelt es sich um LED-Lampen mit einer Leistung von 17-52 Watt. Durch die Umrüstung kann der Stromverbrauch in Döttesfeld um rund 41.753 kWh pro Jahr gesenkt werden, wodurch die Gemeinde jährlich rund 8.300 Euro einspart. Über die Lebensdauer der Lampen können rund 493 Tonnen CO2 vermieden werden.

In Niederhofen werden auf 3,2 Straßenkilometern 72 Quecksilberdampf-Leuchten mit einer Lampenleistung von jeweils 63-283 Watt durch LED-Lampen mit 24-29 Watt ersetzt. Auf diesem Weg kann der Stromverbrauch in der Gemeinde um rund 19.400 kWh pro Jahr gesenkt und ein Betrag von jährlich rund 3.900 Euro eingespart werden. Vermieden werden über die Lebensdauer der Lampen rund 230 Tonnen CO2.

„Die Kommunen leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Erreichung unserer Klima-schutzziele. Wir haben in Rheinland-Pfalz mit dem Landesklimaschutzgesetz und dem Klimaschutzkonzept die Weichen zum Handeln gestellt. Bis zum Jahr 2020 sollen die Treibhausgase um mindestens 40 Prozent und bis zum Jahr 2050 um mindestens 90 Prozent reduziert werden. Bis 2050 soll Rheinland-Pfalz also weitgehend klimaneutral werden“, sagte die Ministerin. Die Umrüstung auf LED-Straßenlampen ist eine besonders wirkungsvolle Klimaschutzmaßnahme und auch im Sinne der heimischen Arbeitsplätze und der modernen Entwicklung unseres Landes“, so Höfken. 

„Die LED-Leuchten haben viele weitere Vorteile. Sie sind besonders umweltfreundlich, weil sie kein Quecksilber enthalten. Sie sind zudem insektenfreundlich, da die Insekten nicht durch Wärme an den Scheiben verkleben. LED-Lampen ziehen bis zu 83 Prozent weniger Insekten an. Und LED-Leuchten vermeiden unerwünschtes Streulicht und tragen so zur Reduzierung von Lichtemissionen bei“, führte die Ministerin an. 

Von den rund 2.300 Städten und Gemeinden im Land haben nach Schätzungen etwa 850 Städte und Gemeinden teilweise oder vollständig auf die energieeffiziente LED-Technologie umgestellt. Das Land unterstützt die Umrüstung der Straßenlampen auf LED-Beleuchtung unter anderem mit Mitteln aus dem ‚Kommunalen Investitionsprogramm 3.0‘ des Bundes. Insgesamt haben 85 Kommunen eine LED Umrüstung angemeldet. Dafür werden den Gemeinden etwa 5,9 Millionen  zur Verfügung stehen. Das Land und die Kommunen sind je mit einem Anteil von 10 Prozent beteiligt.

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