Lebensmittel-Erpressungsfall - Ernährungsministerin Höfken rät: Auf beschädigte Verpackungen achten

Vor dem Hintergrund des Erpressungsfalls, bei dem ein Unbekannter Handelskonzernen bundesweit mit Lebensmittelvergiftungen droht, ruft die rheinland-pfälzische Ernährungsministerin Ulrike Höfken Verbraucherinnen und Verbraucher auf, bei Produktverpackungen auf Beschädigungen oder Auffälligkeiten zu achten.

In Baden-Württemberg wurden fünf vergiftete Gläschen Babynahrung gefunden. Auch die rheinland-pfälzischen Behörden sind alarmiert. Das Ministerium weist darauf hin, dass manipulierte Glasverpackungen mit Schraubverschluss am fehlenden Unterdruck zu erkennen sind. Deckel von ordnungsgemäß verschlossenen Gläsern sind in der Regel etwas nach innen gewölbt und beim Öffnen ist ein Knacken zu hören. Es könnten jedoch auch andere Lebensmittel und Verpackungen betroffen sein.

Verbraucherinnen und Verbraucher, die den Verdacht haben, dass gekaufte Lebensmittel manipuliert worden sein könnten, sollten sich an das Verkaufspersonal oder an eine Polizeidienststelle wenden. Auch die Lebensmittelüberwachungsbehörden der Kreise und kreisfreien Städte stehen als Ansprechpartner zur Verfügung, erläutert Höfken. Außerdem könne bei medizinischen Fragen zu Vergiftungen auch das Giftinformationszentrum in Mainz unter der Nummer 06131-19240 kontaktiert werden.