Statement von Umweltministerin Ulrike Höfken zum Ausbruch der Blauzungenkrankheit

„Der Ausbruch der Blauzungenkrankheit in Baden-Württemberg stellt die hiesigen Betriebe in den zwölf Landkreisen, die im Sperrgebiet liegen, vor große Herausforderungen.

Auch die Landkreise als zuständige Veterinärbehörden und das Landesuntersuchungsamt haben gerade alle Hände voll zu tun. Denn es ist wirklich wichtig, alle Maßnahmen umzusetzen, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Ich bin froh, dass die Zusammenarbeit mit allen behördlichen Ebenen und auch den Verbänden so gut funktioniert. 

Wir stehen nicht nur mit den Kollegen aus Baden-Württemberg, sondern auch aus allen anderen Bundesländern in sehr engem und regelmäßigem Kontakt, um uns abzustimmen und geschlossen in der Tierseuchenbekämpfung zu verfahren. Wie in den vergangenen Jahren werden auch in diesem Herbst und Winter Rinder in Rheinland-Pfalz stichprobenartig auf Blauzungen getestet – so, wie es das Europäische Recht vorsieht. Ich hoffe sehr, dass es keine weiteren positiven Befunde gibt und die Blauzungenkrankheit sich noch nicht nach Rheinland-Pfalz ausgebreitet hat.

Wie immer in der Tierseuchenbekämpfung ist die Prävention das A und O. Daher raten wir allen Betrieben, ihre Tiere zu impfen – das ist die sicherste Vorsorge. Die Impfung hilft darüber hinaus langfristig, Ausbrüche und Verschleppung zu verhindern und erleichtert den Betrieben den Handel. 

Die Krankheit ist für andere Tiere als Wiederkäuer und Neuweltkameliden absolut ungefährlich und auch für die Menschen stellt sie keine Gefahr dar. Das bedeutet: Fleisch von Rindern und Milchprodukte von Kühen können unbesorgt weiter gegessen werden.“