Umweltpreis Rheinland-Pfalz 2019 steht unter dem Motto „Nachhaltig isst besser“

Bis zum 18. Mai können sich Personen, Initiativen, Kommunen oder Verbände bewerben, die zukunftsweisende Ernährungsprojekte umsetzen

„Mit unserer Ernährung entscheiden wir über vieles: Denn bis es die Lebensmittel in unsere Einkaufstasche oder den Topf geschafft haben, legen sie einen langen Weg und oft viele Verarbeitungsstationen  zurück. Wir suchen daher für den Umweltpreis in diesem Jahr nach innovativen, wegweisenden Projekten, die für eine nachhaltige, klimaschützende und umweltschonende Ernährung stehen“, sagte Umweltministerin Ulrike Höfken heute in Mainz und gab damit den Startschuss für den Umweltpreis Rheinland-Pfalz 2019. Auch in diesem Jahr können sich Vereine, Einzelpersonen ab 16 Jahren, Initiativen, Firmen, Institutionen, Kommunen oder Verbänden für den Preis bewerben. Er steht 2019 unter dem Motto: „Nachhaltig isst besser“. 

„Wir suchen herausragende Leistungen aus dem Bereich der Ernährung der Zukunft, die klimafreundlich, gesünder, ökologischer, fairer und tierschutzgerechter sein sollte. Eine Entwicklung zu dieser genussvollen und nachhaltigen Ernährung wird jedoch nur gemeinsam mit innovativen Ansätzen möglich sein – und genau hierfür suchen wir kreative oder coole Ideen, die Vorbild sein können für andere“, so Höfken. Ob Kochprojekte in der Schule oder Kita, ob Projekte und Ideen zum plastikfreien Lebensmitteleinkauf, zur nachhaltigen Lebensmittelherstellung und tiergerechten Haltung: Bewerben können sich Projekte, Ideen und Maßnahmen zum Beispiel zur Ernährungsbildung, zur nachhaltigen Verpflegung, zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung, zur Reduzierung von Verpackungen oder zur tier- und umweltgerechten Lebensmittelproduktion. 

„Mit der Ernährungsinitiative „Rheinland-Pfalz isst besser“ haben wir in den vergangenen Jahren bereits viel bewegen, anstoßen und verbessern können. Unser Ziel ist aber eine weitere, deutliche Steigerung von zum Beispiel Mittagessen nach dem Standard der Deutschen Gesellschaft für Ernährung im Bereich der Gemeinschaftsverpflegung oder den Einsatz von deutlich mehr ökologisch erzeugten Lebensmitteln in der Kita- oder Schulmensa“, sagte Höfken weiter. „Mit dem Umweltpreis setzen wir ein weiteres deutliches Zeichen dafür, dass es beim Essen nicht nur um den Genuss geht, sondern auch um Qualität, Klimaschutz und unsere Verantwortung gegenüber den hierfür eingesetzten Ressourcen. Ich freue mich auf viele Einsendungen und appelliere an alle, die in diesem Bereich tätig sind: Zeigen Sie uns, was Sie alles für eine gesunde, nachhaltige Ernährung tun!“ 

Der Umweltpreis Rheinland-Pfalz wird seit 1991 vergeben und ist mit insgesamt 9.000 Euro dotiert. Er geht zu gleichen Teilen an die drei besten Bewerbungen. Eine unabhängige Jury wählt die Projekte aus. Entscheidend für die Auszeichnung sind neben dem praktischen Nutzen für die Umwelt auch die Originalität, Kreativität und Vorbildhaftigkeit der eingereichten Arbeit oder Maßnahme. 

Einsendeschluss ist der 18. Mai 2019. Mehr Informationen, Kriterien für die Bewerbung sowie die nötigen Bewerbungsunterlagen gibt es im Internet unter s.rlp.de/UmweltpreisRLP