Das Senckenberg-Institut für Wildtiergenetik hat am Montag einen erneuten Wolfsnachweis bei Reidenbruch im Landkreis Neuwied bestätigt. Am 6. April 2018 erfolgte die Meldung eines gerissenen Rothirschkalbs an die Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft (FAWF) in Trippstadt. Die FAWF betreut in Rheinland-Pfalz das demographische Großkarnivorenmonitoring und nimmt Hinweise auf lebende Wölfe, wie zum Beispiel Wildtierrisse, Kot oder Spuren entgegen.

 

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Kinder erfahren mehr über die heimische Pflanzenwelt.

Die zweite Maiwoche steht wieder ganz im Zeichen der Natur. Während der landesweiten Naturerlebniswoche vom 6. bis 13. Mai 2018 gibt es an vielen Orten in Rheinland-Pfalz für Familien und alle anderen Interessierten die Gelegenheit, Natur zu erleben und ökologische Zusammenhänge zu verstehen. Überall stehen fachkundige Gesprächspartner und viele ehrenamtliche Helfer aus Natur- und Umweltverbänden, Heimat- und Wanderorganisationen, Naturschutzzentren, Naturparken oder Kindertagesstätten zur Verfügung.

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Biene auf gelber Blume

„Aus Sicht des Naturschutzes war die Entscheidung, das von der EU-Kommission vorgeschlagene Anwendungsverbot der drei besonders bienengefährlichen Neonikotinoide Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam auf alle Pflanzen auszuweiten, längst überfällig. Denn die Faktenlage ist eindeutig: Die Anwendung von Neonikotinoiden in der Landwirtschaft schadet unseren Wild- und Honigbienen.

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Der Wolf, der im März dieses Jahres ein Tier bei Leutesdorf gerissen hat, ist eine bisher bundesweit noch unbekannte Fähe, also ein weibliches Tier. Das hat das Senckenberginstitut für Wildtiergenetik heute nach der genetischen Individualisierung mitgeteilt. Damit ist klar, dass zwischen den Nutz- und Wildtierrissen aus dem Jahr 2016 und unserem aktuellen Fall kein Zusammenhang besteht.

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Dreifelder Weiher

„Die jahrhundertealten Teiche der Westerwälder Seenplatte sind Lebensraum für viele seltene Pflanzen-, Fisch- und Vogelarten und bieten gleichzeitig einen hohen Freizeitwert. Das gilt es auch in Zukunft zu erhalten und miteinander in Einklang zu bringen. Leider war der Antrag um Fördermittel aus dem EU-Life-Programm nicht erfolgreich. Wir haben jedoch großes Interesse daran, das Projekt auf anderem Wege umzusetzen.

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Das Ergebnis einer genetischen Beprobung an einem Damwildriss in Leutesdorf bei Neuwied lässt eindeutig auf einen Wolf schließen – das belegt die DNA-Untersuchung der Wildtiergenetik des Senckenberginstituts. Das getötete Damtier wurde am Nachmittag des 17. März über die zentrale Hotline gemeldet. Der Riss des tragenden Alttiers erfolgte wahrscheinlich in der Nacht vom 16. auf den 17. März innerhalb eines Damwildgeheges.

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Gruppenbild mit Energie- und Umweltministerin Ulrike Höfken beim dritten Treffen der Allianz der Regionen für einen europaweiten Atomausstieg in Mainz.

„Der bevorstehende Gedenktag der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl am 26. April macht uns noch einmal bewusst: Radioaktivität kennt keine Landesgrenzen. Noch heute müssen Wildschweine in rheinland-pfälzischen Wäldern auf Cäsium 137 untersucht werden. Noch heute sind die Messwerte teilweise so hoch, dass das Fleisch dieser Tiere nicht vermarktet werden kann“, erklärte Energie- und Umweltministerin Ulrike Höfken beim dritten Treffen der Allianz der Regionen für einen europaweiten Atomausstieg in Mainz.

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Schüler erforschen den Wald

Zum 36. Mal gibt es in diesem Jahr die Wald-Jugendspiele in Rheinland-Pfalz: Vom 25. April bis 21. Juni werden an 30 verschiedenen Standorten landesweit wieder mehr als 17.000 Schülerinnen und Schüler für einen Tag den Wald aufsuchen. Kinder der dritten und siebten Jahrgangsstufe aller Schularten können teilnehmen und ihr Wissen über den Wald und die Natur spielend erweitern.

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Hinweisschild auf die Deichertüchtigung zwischen der Schließe Fischsee und dem Mausmeer.

„Mit dem Abschluss der Bauarbeiten am Deichabschnitt zwischen der Schließe Fischsee und Mausmeer haben wir einen Meilenstein im Hochwasserschutzprogramm für die Region zwischen Worms und Mainz erreicht. Durch die Ertüchtigung der geschlossenen Rheinhauptdeichlinie wird der Schutz von rund 700.000 Menschen links und rechts des Rheins vor existenzbedrohendem Hochwasser deutlich verbessert“, sagte Umweltstaatssekretär Thomas Griese heute im Guntersblum.

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