PV-Freiflächenanlage in Waldalgesheim ©

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Foto: Robert Kneschke/fotolia

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Rheinland-Pfalz will die Energiewende - weg von Atomenergie und Kohle, hin zu einer regenerativen und dezentralen Energieversorgung

Förderprogramme des Landes im Bereich Energie

Einzelfallförderung zur verstärkten Nutzung von erneuerbaren Energien und zur Steigerung der Energieeffizienz

- Wer wird gefördert?

Einzelpersonen, kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Genossenschaften, Kommunen, Zweckverbände, Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts sowie Eigengesellschaften kommunaler Gebietskörperschaften.

- Was wird gefördert?

Das Land Rheinland-Pfalz fördert Maßnahmen, die der Umsetzung seiner energiepolitischen Ziele dienen. Es handelt sich um Maßnahmen zur verstärkten Nutzung von erneuerbaren Energien und zur Steigerung der Energieeffizienz, zur Entwicklung von innovativen Technologien, ihrer beschleunigten Erprobung und Markteinführung. Außerdem wird die Verbreitung von Informationen über solche Technologien sowie die Vernetzung der Akteure gefördert.

- Wie wird gefördert?

Für Projekte mit den vorgenannten Zwecken werden nicht rückzahlbare Zuschüsse im Wege der Festbetrags-, Anteils- oder Fehlbedarfsfinanzierung gezahlt/bewährt.

- Wo wird beantragt?

MINISTERIUM FÜR UMWELT, ENERGIE,
ERNÄHRUNG UND FORSTEN RLP
Referat 1083 b
Kaiser-Friedrich-Straße 1
55116 Mainz

Ansprechpartner: Götz von Stumpfeldt
Telefon 06131/16-5913
Email: goetz.vonstumpfeldt(at)mueef.rlp.de  

Förderprogramm „Zukunftsfähige Energieinfrastruktur“

- Wer wird gefördert?

Kommunen, Zweckverbände, Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts sowie Eigengesellschaften kommunaler Gebietskörperschaften, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) als auch für Genossenschaften.

- Was wird gefördert?

Investitionen, durch die Biomasse, geothermische und solare Energie, industrielle Abwärme und Wärme aus Abwasser als regional verfügbare Energien stärker für die Wärmeversorgung aktiviert werden sowie Investitionen durch die Abnahmepotentiale durch Einspeisung in bestehende oder neue Wärmenetze vermehrt erschlossen werden.

- Wie wird gefördert?

Zuwendungsfähig sind die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten des Investitionsvorhabens einschließlich der für die konkrete Umsetzung notwendigen Planungs- und Ingenieurleistungen bis zu einer Höhe von maximal 5 Mio. Euro. Der nicht rückzahlbare Zuschuss beträgt grundsätzlich 12 v. H. der zuwendungsfähigen Ausgaben.

- Wo wird beantragt?

Anträge auf Gewährung der Zuschüsse sind zurichten an:

Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH
Trippstadter Straße 122
67663 Kaiserslautern

Ansprechpartner: Thomas Henkes,
Tel: 0631 205 75 71 30;
Email: thorsten.henkes(at)energieagentur.rlp.de

 

Der Erfolg der Energiewende hängt nicht nur von einer veränderten Erzeugung ab - ebenso entscheidend ist der Umbau der Energieinfrastruktur.

Um zu weiteren Fortschritten zu kommen, gilt es, durch Investitionsanreize geeignete Projekte zu stärken und so zur Kostensenkung und zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit beizutragen und damit ein Hemmnis abzubauen, das einer breiteren Realisierung der Potenziale entgegensteht.

  • Ein Förderprogramm "Zukunftsfähige Energieinfrastruktur" unterstützt Investitionen, die den Zweck verfolgen, die Energieeffizienz und Nachhaltigkeit der Energieversorgung zu verbessern. Einerseits sollen Biomasse, geothermische und solare Energie, industrielle Abwärme und Wärme aus Abwasser als regional verfügbare Energien stärker für die Wärmeversorgung aktiviert werden. Andererseits sollen vorhandene Abnahmepotentiale durch Einspeisung in bestehende oder neue Wärmenetze vermehrt erschlossen werden.
  • Ob bei der Einbindung der wachsenden Zahl dezentraler Energieerzeuger, bei der Vermeidung von Lastspitzen im Stromnetz, der Elektromobilität oder im Rahmen des Smart Home: Intelligente Netze sind ein wichtiger Hebel, um die Energieversorgung für die wachsenden und komplexer werdenden Anforderungen zu rüsten. Deshalb unterstützt das Land die Entwicklung und Anwendung dieser Technologien.
  • Die genannten und viele weitere Maßnahmen sollen uns unabhängiger von Energieimporten machen, die regionale Wertschöpfung stärken, Technologiekompetenz ausbauen und neue Marktchancen für den Wirtschaftsstandort Rheinland-Pfalz schaffen.

Die Impulse der Landesregierung führen außerdem dazu, dass unsere Unternehmen ihre Produktpalette auf Energie- und Umwelttechnologien als die Wachstumsmärkte der Zukunft ausrichten. Mit unseren Angeboten trägt die Energiewende - neben den positiven Aspekten für den Klimaschutz - dazu bei, die Wirtschaft zu sichern, neue Arbeitsplätze zu schaffen und den Wohlstand zu vermehren.

 

Verringerung der CO2-Emissionen und Ressourcenschutz durch regenerative und effiziente Energienutzung (EFRE)

Das Land Rheinland-Pfalz fördert aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung im Rahmen des Operationellen Programms „OP Rheinland-Pfalz EFRE 2014-2020“ Investitionen und nichtinvestive Vorhaben zur Umsetzung innovativer  klima- und ressourcenschonender Technologien und Strategien.

- Wer wird gefördert?

Einzelpersonen, kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Genossenschaften, Kommunen, Zweckverbände, Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts sowie Eigengesellschaften kommunaler Gebietskörperschaften.

- Was wird gefördert?

Es sollen Hemmnisse und Informationsdefizite identifiziert und beseitigt werden, zukunftsweisende Modell- und Demonstrationsvorhaben mit Klimaschutzinnovationen initiiert und ihre Markt-durchdringung unterstützt werden. Neben innovationsbezogenen Ansätzen sollen Energieeffizienzmaßnahmen  in öffentlichen Gebäuden und Infrastrukturen unterstützt werden, sofern diese auf kommunalen Strategien  zum Klimaschutz (z.B. kommunale Klimaschutzkonzepte) aufbauen.

- Wie wird gefördert?

Anteils- oder Vollfinanzierung durch einen nicht rückzahlbaren Zuschuss gewährt. Der Fördersatz beträgt i.d.R. 50 v. H. der förderfähigen Ausgaben des Vorhabens. Für Zuwendungen, die im Sinne des Artikels 107 Abs. 1 AEUV beihilferelevant sind, gelten ggf. die niedrigeren Grenzen des Beihilferechtes.

- Wo wird beantragt?

MINISTERIUM FÜR UMWELT,
ENERGIE, ERNÄHRUNG UND FORSTEN
RHEINLAND-PFALZ
Referat  1083a, Energieinfrastruktur, Förderangelegenheiten
Kaiser-Friedrich-Straße 1
55116 Mainz

Ansprechpartner: Werner Robrecht
Telefon 06131/16-2520
Email: werner.robrecht(at)mueef.rlp.de

 

Die Verwaltungsvorschrift zur "Verringerung der CO2-Emissionen und Ressourcenschutz durch regenerative und effiziente Energienutzung" finden Sie hier.

Förderung der Umrüstung auf hocheffiziente LED-Straßenbeleuchtung nach dem Kommunalen Investitionsprogramm 3.0

- Wer wird gefördert?

Kommunale Gebietskörperschaften im Land Rheinland-Pfalz

- Was wird gefördert?

Gegenstand der Förderung ist der Einbau hocheffizienter LED-Beleuchtung bei der Sanierung von Außen-und Straßenbeleuchtung mit einem CO2-Minderungspotenzial von mindestens 70 Prozent sowie der Einbau einer nutzungsgerechten Steuer-und Regelungstechnik.

Zuwendungsfähig sind die Ausgaben für die Anschaffung (Investitionsausgaben) und Montage der Klimaschutztechnologien sowie für die Demontage und fachgerechte Entsorgung der zu ersetzenden Anlagenkomponenten. Planungsleistungen sind nicht zuwendungsfähig.

Die Antragstellung ist möglich für Maßnahmen, die nach dem 30. Juni 2015 begonnen und vor dem 31. Dezember 2018 beendet werden.

- Wie wird gefördert?

90 Prozent der Investitionskosten können gefördert werden. Voraussetzung ist,  dass die CO2-Emissionen jedes Leuchtensystems der Außen- und Straßenbeleuchtung um mindestens 70 Prozent gegenüber dem Ist-Zustand gemindert werden und dass die neuen Leuchtensysteme eine angemessene wirtschaftliche Amortisationszeit aufweisen.

- Wo wird beantragt?

MINISTERIUM FÜR UMWELT,
ENERGIE, ERNÄHRUNG UND FORSTEN
RHEINLAND-PFALZ
Referat  1083a, Energieinfrastruktur, Förderangelegenheiten
Kaiser-Friedrich-Straße 1
55116 Mainz

Ansprechpartner: Werner Robrecht
Telefon 06131/16-2520
Email: werner.robrecht(at)mueef.rlp.de

Energiewende in Rheinland-Pfalz

Die Broschüre Energiewende in Rheinland-Pfalz erhalten Sie hier. (pdf; ca. 3 MB)

IZES Endbericht Kohlestudie 2015

Kraftwerks-Stilllegungen zur Emissionsreduzierung und Flexibilisierung des deutschen Kraftwerksparks: Möglichkeiten und Auswirkungen.

Die Studie finden Sie hier (pdf, ca. 5,0 MB)