© Dr. Brüning Engineering UG

© Dr. Brüning Engineering UG

© Dr. Brüning Engineering UG

Altbatterien und Altakkumulatoren

In nahezu allen Geräten unseres Alltags sind Batterien oder Akkumulatoren enthalten. Die Bezeichnung Batterie gilt allgemein für Batterien und Akkumulatoren. Ansonsten wird der Begriff „Batterie“ im Unterschied zum Begriff „Akkumulator“ für nicht aufladbare Primärbatterien gebraucht. Mit „Akkumulator“ wird eine Sekundärbatterie oder aufladbare Batterie bezeichnet.

Je leistungsfähiger die Geräte werden, desto höher sind die Anforderungen an die Stromquelle. Damit steigt gleichzeitig das Risiko bei unsachgemäßem Umgang mit Altbatterien. Denn Batterien können je nach ihrer Art umwelt- und gesundheitsschädliche Schwermetalle wie Zink, Mangan, Nickel, Blei, Cadmium sowie Quecksilber enthalten. Der Umgang mit Lithiumionen-Akkus bedarf besonderer Sorgfalt, weil sie auch im entleerten Zustand noch hohe Energiedichten enthalten können. Kommt es bei diesen Batterien zu einem Kurzschluss, zum Beispiel durch gegenseitiges Berühren nicht abgeklebter Batteriepole oder durch Beschädigung der Batterie, dann können schwer löschbare Brände entstehen.

Für die Beförderung solcher Güter im Straßenverkehr gelten besondere Vorschriften, die in dem Europäischen Übereinkommen zum Transport gefährlicher Güter auf der Straße (ADR) geregelt werden. Die Rechtspflicht der ordnungsgemäßen Erfassung von Altbatterien an der Sammelstelle ist alleinige Pflicht der Sammelstelle. Dazu gehört auch eine ADR-konforme Bereitstellung zum Transport, das Verpacken sowie die Deklaration (Kennzeichnung) der Altbatterien und Altakkumulatoren.