Stoffflussdiagramm Gesamtabfallmenge Rheinland-Pfalz 2014 © Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz

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Stoffstrommanagement

Die Förderung der Ressourcen- und Energieeffizienz spielt angesichts steigender Rohstoff- und Energiepreise für die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Rheinland-Pfalz eine immer bedeutsamere Rolle. Der effiziente Einsatz von Rohstoffen und Energie wird zum Leitfaktor für die Wettbewerbsfähigkeit. Die Schließung von Stoffkreisläufen hin zu einer echten Kreislaufwirtschaft ist ein wichtiger Schritt zur Bewältigung dieser Herausforderungen. Kreislaufwirtschaft im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetzes ist die Vermeidung und Verwertung von Abfällen.

Für die praktische Umsetzung dieses Kreislaufwirtschaftsansatzes eignet sich insbesondere das Stoffstrommanagement. Die Enquête-Kommission des Deutschen Bundestages "Schutz des Menschen und der Umwelt" verstand hierunter das zielorientierte, verantwortliche, ganzheitliche Handeln und effiziente Beeinflussen von Stoffsystemen. Die Zielvorgaben kommen aus dem ökologischen und ökonomischen Bereich und berücksichtigen soziale Aspekte.

Ziel ist es, vorhandene Stoffströme so zu managen, dass bei Produktion und Konsum möglichst wenige Ressourcen verbraucht bzw. so effizient wie möglich eingesetzt werden. Die Identifikation von Stoffstrompotentialen auf örtlicher und regionaler Ebene, die Schaffung und das Vernetzen von Strukturen sowie die Zusammenführung handelnder Akteure zur Lösung gemeinsamer Probleme sind weitere Elemente des Stoffstrommanagements.

Stoffstrommanagement kann auf betrieblicher oder kommunaler Ebene stattfinden. Hierfür stehen unterschiedliche Handlungsansätze zur Verfügung, die nachfolgend näher erläutert werden.

Projektförderung

Das Land Rheinland-Pfalz fördert nach Maßgabe der "Fördergrundsätze - Kreislaufwirtschaft und Bodenschutz"

Maßnahmen der Kreislaufwirtschaft und des Bodenschutzes