Was sind Nanomaterialien?

Carbon-Nano-Tube © istockphoto

Die Nano-Technologie erhielt ihre Bezeichnung daraus, dass hier bei industriellen Prozessen, Verfahren und Produkten extrem kleine Partikel oder Materialien zur Anwendung kommen (griech.: nanos = Zwerg). Diese Teilchen oder Materialien haben definitionsgemäß eine Größe von maximal 100 nm (Nanometer) und sind deshalb mit dem bloßen Auge nicht sichtbar. Zum Vergleich: 1 nm hat die Länge von ca. 4 Atomen in einer Reihe, 1nm  ist 1-Millionstel Millimeter oder 1-Milliardstel  Meter. Ein menschliches Haar ist ca. 1000-fach dicker (also ca. 70.000 bis 100.000 nm) oder 1 Nanometer ist im Vergleich zu einem Meter so groß wie ein Fußball ist im Vergleich mit der Erdkugel.

Damit man auf der Nano-Ebene die Strukturen erkennen und ggf. verändern kann, reicht ein übliches Mikroskop nicht aus. Es musste erst das Raster-Elektronen-Mikroskop erfunden werden, damit die Strukturen auf atomarer Ebene erkannt, erforscht und letztlich teilweise für bessere Materialeigenschaften verändert werden konnten.

Veranstaltung "Nanotechnologie - immer und überall?"

Um das Thema "Nanotechnologie" von allen Seiten öffentlich zu beleuchten und ggf. Maßnahmen zur sicheren Verwendung von Nanomaterialien zu skizzieren, hat das Umweltministerium im Jahre 2012 eine öffentliche Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Umweltamt der Stadt Mainz organisiert, bei dem namhafte Referentinnen und Referenten aus Bund, Bundesoberbehörden, Ländern, Industrie und NGOs ihre Sicht darlegten und in die anschließende Diskussion einbrachten.Einhelliges Votum war, dass die Risikoforschung noch deutliche Lücken aufweist und dass diesbezüglich intensive weitere Anstrengungen von allen Seiten, so z.B. der Industrie und der Forschung, aber auch mittels unterstützender Gelder des Bundes / der EU  geleistet werden müssen. 

Der Veranstaltungs-Flyer und die Vorträge sind  nachfolgend aufgelistet:

Programmflyer
Liste der teilnehmenden Referentinnen und Referenten
Fachvorträge und Zusammenfassungen

Referent

Abstract

Vortrag / Folien

Prof. Dr. Heidi Foth
Sachverständigenrat für Umweltfragen, Berlin

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Dr. -Ing. Kathrin Schwirn
Umweltbundesamt Dessau

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Rüdiger Stegemann
Bund für Umwelt und Naturschutz
Deutschland e.V.

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Prof. Dr. Alfred Nordmann
Philosophische Fakultät. TU
Darmstadt

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Dr. Jutta Tentschert
Bundesinstitut für Risikobewertung, Berlin

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Dr. Karin Wiench
BASF SE Ludwigshafen

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Jurek Vengels
Bund für Umwelt und Naturschutz, Berlin

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Dr. Frauke Schröder
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und
Arbeitsmedizin Dortmund

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Dr. Jan Beringer
Hohensteier Institut Bönningheim

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Dr. Rolf Buschmann
Verbraucherzentrale NRW, Düsseldorf

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Dr. Andrea Haase
Bundesinstitut für Risikobewertung, Berlin

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