Jede Bürgerin und jeder Bürger kann durch eine geeignete Garten-, Balkon- oder Terrassengestaltung die „Aktion Grün“ unterstützen. Schaffen Sie blühende Flächen in Ihrem Garten: durch artenreiche Blumenrabatte und Staudenbeete, durch Ecken mit Wildkräutern und Blumeninseln im Rasen. Setzen Sie auf Kräuterrasenmischungen bei der Nachsaat oder der Neuanlage von Rasenflächen und lassen Sie in wilden Ecken Brennnessel, Gräser und Klee einfach wachsen. Zu Jahresbeginn sind Frühblüher für viele Insekten überlebensnotwendig. Daher sollte der insektenfreundliche Garten auf jeden Fall eine Auswahl von Schneeglöckchen, Buschwindröschen oder Narzissen enthalten. 

Insekten sind auch für uns Menschen überlebensnotwendig. Ohne sie wäre unsere Natur nicht so reich und vielfältig. Sie sind ein wichtiger Baustein in der Nahrungskette und leisten als Bestäuber von Nutzpflanzen einen unerlässlichen Beitrag zur Nahrungssicherheit des Menschen. Nicht zu vergessen: Zur Lebensqualität tragen sie auch häufig schon allein mit ihrer Schönheit bei.

Was können Schulen und Kitas tun?

Sie sind Lehrer, Erzieher oder Pädagoge? Dann legen Sie mit den Kindern einen KiTa-Garten- oder einen Schulgarten an. Hier lernen junge Menschen die Natur mit allen ihren jahreszeitlichen Rhythmen kennen und können mit eigenen Händen säen, pflanzen, pflegen und ernten: ein idealer Lernort zur Bildung für nachhaltige Entwicklung. Sozusagen ein „grünes Klassenzimmer“.

Wenn Sie einen Schulgarten anlegen wollen, können Sie Teil des „Schulgarten-Netzwerkes RLP“ werden. Gerne unterstützen wir Sie im Rahmen unseres Förderprogramms. Denn Gärten sind ein Stück selbstgeschaffenes Grün, in denen Kinder und Jugendliche die Natur mit allen Sinnen erleben und begreifen können und gleichzeitig erlernen, Fürsorge und Verantwortung dafür zu übernehmen. Sie lernen dabei auch, was regionale und saisonale Produkte sind – und dass Obst und Gemüse nicht im Supermarkt wachsen. 

Oder Sie besuchen einen unserer zahlreichen „Lernorte Bauernhof“ im Land. Auch dort kann man Landwirtschaft entdecken, erleben und begreifen. Die Kinder erhalten einen Einblick in das Leben von Bauern und Winzern und erfahren, woher unsere heimischen Lebensmittel kommen und wie sie erzeugt werden. Pflanzen, Tiere und Technik statt Schulbuch, Tafel und Kreide. 

Das landesweite „SchUR-Netzwerk“ und die regionale Netzwerke der Bildung für Nachhaltige Entwicklung stehen Schulen und KiTas offen und bieten eine Vielfalt an Angeboten zur Natur- und Umweltbildung. Oder werden Sie Teil des Projektes „Kindergarten-Paten“: Wir bieten Ihnen ausreichend Material und Möglichkeit gemeinsam mit Kindern auch spielerisch das Gartenjahr zu begehen: Es macht Spaß, gemeinsam mit den Junggärtnerinnen und Junggärtnern die Vielfalt der Gemüsesorten zu entdecken oder das Hochbeet als Lebensraum für Tiere kennenzulernen.

Wir unterstützen darüberhinaus Bienenprojekte an rheinland-pfälzischen Schulen. Damit wollen wir der jungen Generation die Bedeutung der Bienen für unsere Nahrungsgrundlage vermitteln und ihnen das Imkern näherbringen. Mit dem Projekt „Aktion Biene“ fördern wir die Haltung von Bienen in Schulen, Kindertagesstätten, Einrichtungen der Kinder- und Jugendpflege oder unseren außerschulische Lernorten. 

Das Besondere an alle diesen Projekten und Möglichkeiten: Trockene Theorie wird lebendige Praxis – noch dazu dort, wo es Spaß macht. Nämlich draußen in der Natur.

Mehr Informationen
Logo Aktion Grün

Was können Sie persönlich tun?

www.umweltschutz-im-alltag.rlp.de 

 

Was können Kommunen tun?

www.kommbio.de

www.aktion-gruen.de

 

Was können Schulen und Kitas tun?

www.nachhaltigkeit.bildung-rp.de 
(Rubrik „Schulische Netzwerke“)

www.mueef.rlp.de
(Stichwort „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“)

 

Was kann die Landwirtschaft tun?

www.agrarumwelt.rlp.de

www.partnerbetrieb-naturschutz.rlp.de

www.lwk-rlp.de

www.oekolandbau.rlp.de