Versuchstiermeldeverordnung (VersTierMeldV)

Seit 1989 werden jährlich die Anzahl der verwendeten Versuchstiere sowie einige andere festgelegte Parameter nach der Versuchstiermeldeverordnung erfasst. Eine erste Änderung der Erfassungskriterien erfolgte durch die Versuchstiermeldeverordnung vom 4.11.1999 (BGBl I S. 2156).

Am 9. November 2010 ist die Richtlinie 2010/63/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. September 2010 zum Schutz der für wissenschaftliche Zwecke verwendeten Tiere in Kraft getreten. Nach Artikel 54 der Richtlinie sind die Mitgliedstaaten verpflichtet, jährlich statistische Daten über die Verwendung von Tieren in Verfahren, einschließlich Daten zu den tatsächlichen Schweregraden der Verfahren und zur Herkunft und den Arten von Primaten, die verwendet werden, zu erfassen, diese öffentlich zur Verfügung zu stellen und diese Daten der Kommission erstmals bis zum 15. November 2015 für das Jahr 2014 sowie danach jedes Jahr zur Verfügung zu stellen.

Die Versuchstierzahlen für das Jahr 2014 wurden erstmals nach der  Versuchstiermeldeverordnung (VersTierMeldV) vom 12. Dezember 2013 (BGBl. I S. 4145)  erfasst. 

Weitere Informationen

Detaillierte Zahlen seit 1992 sind veröffentlicht in den Tierschutzberichten des Landes (Landtagsdrucksachen).

Tierschutzbericht 1992/1993 - LTDrs. 12/4508
Tierschutzbericht 1994/1995 - LTDrs. 12/8398
Tierschutzbericht 1996/1997 - LTDrs. 13/3139
Tierschutzbericht 1998/1999 - LTDrs. 13/6099
Tierschutzbericht 2000/2001 - LTDrs. 14/1569
Tierschutzbericht 2002/2003 - LTDrs. 14/3278
Tierschutzbericht 2004/2005 - LTDrs. 15/249  
Tierschutzbericht 2006/2007 - LTDrs. 15/2004
Tierschutzbericht 2008/2009 - LTDrs. 15/4538
Tierschutzbericht 2010/2011 - LTDrs. 16/1312
Tierschutzbericht 2012/2013 - LTDrs. 16/3806
Tierschutzbericht 2014/2015 - LTDrs. 17/1932
Tierschutzbericht 2016/2017 - LTDrs. 17/8956